Forschungsfonds

Für die Nachwuchswissenschaftler*innen der DGFF besteht die Möglichkeit der Förderung von Forschungsarbeiten durch den Forschungsfonds der DGFF. Die Idee eines Forschungsfonds für Nachwuchswissenschaftler*innen basiert auf der Erfahrung, dass gerade im Rahmen von Qualifikationsarbeiten (Promotionen, Habilitationen) für spezifische Zwecke Finanzen benötigt werden, wobei Doktorand*innen, auch wenn sie eine Qualifikationsstelle haben, hierfür oft die erforderlichen Mittel nicht anderweitig bekommen können.

 

Förderungsidee


Es geht dabei um finanzielle Zuwendungen für folgende Zwecke:

 

a) anteilige Übernahme der Kosten für die Durchführung der Datenerhebung bzw. -­auswertung, insb. Bezahlung der Proband*innen oder Co-Kodierer*innen; Verbrauchsmaterialien (keine Geräte); Ausleihgebühren für Geräte; aber auch: Bezuschussung von Archivreisen oder der Literaturbeschaffung


b) anteilige Übernahme der Kosten für Ausbildungssondermaßnahmen, z.B. Teilnahme an kostenpflichtigen Workshops zur Datenaufbereitungssoftware (z.B. SPSS, atlas_ti, MAXQDA), Transkription und Dateneingabe.

 

Umfang der Förderung


Die DGFF gewährt jährlich drei Forschungsmittel-Zuschüsse an Nachwuchswissenschaftler*innen in Höhe von jeweils bis zu 1.000,-­‐ Euro. Alle Arten von Forschung werden hier unterstützt. Für das Jahr 2018 stehen insgesamt noch 3.000,-­‐ EUR zur Verfügung. Doktorand*innen und Habilitand*innen der Fremdsprachenforschung können in einem kompetitiven Auswahlverfahren einen Forschungsmittelzuschuss für ihre Qualifikationsarbeiten von anteilig bis zu max. 75% der Kosten beantragen. Anträge, die zu einem Antragszeitpunkt nicht zum Zuge kommen, können zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in ggf. überarbeiteter Form eingereicht werden.

Weitere Informationen (bspw. Voraussetzungen und Kriterien für die Bewilligung des Antrages, Rechenschaftslegung, Hinweise zum Datenschutz etc.) finden Sie hier.

Geförderte des DGFF-Forschungsfonds seit 2010